Aktuelles

Weitere Informationen und die Einladung mit der Tagesordnung findet Ihr auf der Seite Jahreshauptversammlung unter der Rubrik Veranstaltungen.

Übersicht der Regelungen für den Fußball

05.06.2021. Für den Amateursport gelten ab kommendem Montag folgende Regelungen, die sich aus der neuen Corona-Verordnung des Landes ableiten:

  • Bei einer Inzidenz von über 100 greift nach wie vor die Bundesnotbremse. Für unter 14-Jährige ist ein kontaktloses Training in Gruppen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Während für die Spieler*innen hier keine Testpflicht besteht, muss der/die Trainer*in einen negativen Test vorweisen. Für alle Personen ab dem 14. Geburtstag sind die Sportstätten geschlossen.
  • Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz muss 5 Werktage in Folge unter 100 liegen): Das Fußballtraining ist in Gruppen mit bis zu 20 Personen plus Trainer*in erlaubt. Alle Personen unterliegen einer Testpflicht. Der Spielbetrieb ist mit bis zu 20 Sportler*innen und 100 Zuschauer*innen im Freien erlaubt.
  • Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 1 14 Tage in Folge unter 100 liegen und eine sinkende Tendenz aufweisen): Die Gruppengröße erweitert sich auf eine Person pro 20m²; weiterhin besteht eine Testpflicht für alle Personen; der Spielbetrieb ist ohne Teilnehmerbegrenzung und mit bis zu 250 Zuschauer*innen im Freien möglich.
  • Öffnungsstufe 3 (die 7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 2 weitere 14 Tage in Folge eine sinkende Tendenz aufweisen) oder Inzidenz <50: Die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 500 Personen.
  • Inzidenz <35: Die Testpflicht entfällt; die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 750 Personen.

Der wfv bietet darüber hinaus unter wuerttfv.de/corona ein umfangreiches Informationspaket an, unter anderem:

09.04.2021. Der Beirat des Württembergischen Fußballverbandes hat im Rahmen seiner Sitzung am heutigen Freitag einstimmig entschieden, die laufende Meisterschaftsrunde 2020/21 mit sofortiger Wirkung zu beenden. Da die erforderliche Anzahl von Spielen für eine sportliche Wertung nicht erreicht ist, bleibt als Konsequenz daraus nur die Annullierung der Saison. Eine Wertung hätte nach der letzten Änderung der wfv-Spielordnung im Februar 2021 vorausgesetzt, dass mindestens 75 Prozent der Mannschaften einer Staffel sämtliche Spiele der Hinrunde absolviert haben. Mit Blick auf das Ende des Spieljahres am 30. Juni ist dies zeitlich nicht mehr möglich.

Konkret bedeutet das für alle Spielklassen von der Verbandsliga bis zu den Kreisligen, dass es weder Auf- noch Absteiger gibt und mit demselben Teilnehmerfeld in die neue Saison 2021/22 gestartet wird. Die Entscheidung betrifft sowohl Herren und Frauen als auch die Jugend. Ausgenommen sind die Pokalwettbewerbe, sowohl auf Verbands- als auch auf Bezirksebene. Im DB Regio-wfv-Pokal stehen insgesamt nur noch vier Spiele aus, um auf regulärem Weg einen Teilnehmer für den sowohl sportlich als auch finanziell äußerst attraktiven DFB-Pokal zu ermitteln. Wie mit den Bezirkspokal-Wettbewerben verfahren wird, soll zeitnah geklärt werden – das letzte Wort haben hier die Bezirke selbst.

Haller Tagblatt

Der SV Großaltdorf startet zur Saison 2020/2021 als Spielgemeinschaft mit dem TSV Ilshofen III

Vellberg/Ilshofen. „Wenn man so etwas macht, dann sollte es aus einer Position der Stärke erfolgen“, meint Hannes Hofer, Vorstand des SV Großaltdorf, zum Zusammenschluss der beiden Teams, die in der Kreisliga B3 spielen. Dies sei momentan der Fall, meint der 27-Jährige. Der SV Großaltdorf, früher auch in der Bezirksliga beheimatet, war zuletzt so etwas wie ein „gallisches Dorf“. Dort spielten Großaltdorfer, die schon längst nicht mehr dort wohnen. Es ist eine Truppe von Freunden, Zu- und Abgänge gab es in den vergangenen Jahren so gut wie keine. „Noch können wir das gut kompensieren, auch wenn wir nicht sehr erfolgreich sind. Aber die Gefahr bestünde, dass in fünf Jahren nichts mehr da ist“, erklärt Hannes Hofer die Gründe, warum sich der Verein „lieber rechtzeitig“ nach einem Partner umgesehen hat.

Der TSV Vellberg wäre der nächstliegende Partner gewesen. Dorthin bestehen auch seit 2011 gute Kontakte, nicht nur wegen der Spielgemeinschaft in der C-Jugend, an der auch Obersontheim beteiligt ist. „Ich wäre auch nicht auf den TSV Ilshofen gekommen, wenn ich nicht mitbekommen hätte, dass sich dieser im Ausschuss mit der Thematik Spielgemeinschaft beschäftigt hätte“, berichtet Hannes Hofer offen. Die ersten Gespräche verliefen vielversprechend, weswegen es schließlich zur Einigung kam.

Verein ist stark gewachsen

Beim TSV Ilshofen stieß Hannes Hofer auf offene Türen und zwar aus mehreren Gründen. Die dritte Mannschaft hatte immer wieder Personalprobleme. „Zudem sind wir als Verein in den vergangenen Jahren extrem gewachsen. Allerdings leider nicht im gleichen Maße in unserem Organisationsteam“, führt Dario Caeiro, Vorstand Fußball beim TSV Ilshofen, aus. „Uns fehlen ehrenamtlichen Kräfte.“ Da sei die Kooperation mit Großaltdorf gut, weil dort „nahezu alles gesetzt ist, was benötigt wird“. Zudem hofft Caeiro, dass durch diese Spielgemeinschaft die Wertschätzung der dritten Mannschaft in Ilshofen steigt.

Vereinbart ist, dass das Training und die Heimspiele zu gleichen Teilen in Ilshofen und in Großaltdorf stattfinden werden. Je nach Wetterlage kann es sein, dass im Sommer häufiger beim SVG, im Winter dafür mehr auf dem Ilshofener Kunstrasen trainiert wird. Ungeklärt ist noch die Trainerfrage. Aus privaten Gründen hört Großaltdorfs Trainer Michael Bäuerle auf. Hannes Hofer kann sich gut erneut einen jungen Coach vorstellen. „der das Team für dieses Projekt begeistern kann“. Vorerst ist die Kooperation für ein Jahr angelegt, kann im Erfolgsfall für mehrere Jahre verlängert werden. 

ruf/Haller Tagblatt 15.06.2020